Newsletter 3 2014

Newsletter 3 2014

May 18, 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Im heutigen Newsletter finden Sie ein Interview mit Christine Frötscher, organisatorische Leiterin des Psychiatrischen Dienstes des Regionalspitals Emmental, sowie interessante Veranstaltungs- und Publikationshinweise.

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre.

Interprofessionelle Zusammenarbeit

Interview mit Christine Frötscher, organisatorische Leiterin des Psychiatrischen Dienstes des Regionalspitals Emmental
Der Psychiatrische Dienst des Regionalspitals Emmental hat diesen Frühling mit der Belegschaft in Zusammenarbeit mit socialdesign einen Workshops zum Thema der „interprofessionellen Zusammenarbeit“ durchgeführt. Christine Frötscher legt im Interview ihre Überlegungen und Erfahrungen zum Thema der „interprofessionellen Zusammenarbeit“ dar.

Publikationshinweise

Quartiers Solidaires – partizipative Quartierentwicklung für und mit Senioren und Seniorinnen
Quartiers Solidaires ist eine Methode, die von der Pro Senectute des Kantons Waadt für die partizipative Quartierentwicklung mit Senior/innen entwickelt wurde. Ziel der Methode ist es, die Lebensqualität der Senior/innen zu fördern, indem diese aktiv am Quartierleben beteiligt werden und somit auch soziale Kontakte knüpfen, neue Fähigkeiten erlernen und spannende Aktivitäten von Senior/innen für Senior/innen organisieren. socialdesign hatte den Auftrag, die Wirkungen dieser Methode zu evaluieren. Nun wurde der Evaluationsbericht auf Französisch auf unserer Webseite veröffentlicht. Den Bericht finden Sie unter folgendem Link.

Zweiter Teil der ISGF-Evaluation publiziert
socialdesign verfasste in Zusammenarbeit mit dem ANQ (Nationaler Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken) einen Kurzbericht über die Evaluationsergebnisse und Erkenntnisse hinsichtlich des ANQ-Messplans für die Akutsomatik. Der Kurzbericht berücksichtigt sowohl die Resultate der externen Evaluation durch das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) sowie die Stellungnahmen der verantwortlichen Messinstitute und zeigt mögliche Handlungsoptionen im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Messplans auf. Den Bericht finden Sie unter folgendem Link : http://www.anq.ch/akutsomatik/

Veranstaltungen

Forum Familienfragen der Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF), 12. Juni 2014, Bern
Familien: Steuern über Steuern? Der politische Diskurs über die Familienbesteuerung ist hoch aktuell: Im vergangenen Herbst wurde die SVP-Familieninitiative vom Volk verworfen, die beiden Volksinitiativen der CVP zur Abschaffung der Heiratsstrafe und zu steuerfreien Familienzulagen werden gegenwärtig im Parlament beraten. Jede Reform war und ist mit der Grundsatzfrage konfrontiert, ob Ehepaare weiterhin gemeinsam (Ehegattenbesteuerung) oder künftig getrennt (Individualbesteuerung) besteuert werden sollen. Die Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) will im Rahmen des diesjährigen Forums das Thema der Familienbesteuerung diskutieren. In Referaten und Workshops wird analysiert, diskutiert und anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt, wie finanzielle, steuerrechtliche und politische Aspekte Familien und ihre Lebensform beeinflussen. Dr. Regula Ruflin, socialdesign ag, wird im Rahmen dieser Tagung die Fragen und Diskussionen zu den Referaten sowie die Synthese der Workshops und der Tagung moderieren. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erste interdisziplinäre kantonale Tagung „Kinder psychisch belasteter Eltern“
Am Samstag, 18. Oktober 2014, wird eine Tagung in Bern stattfinden zum Thema „Kinder psychisch belasteter Eltern“. Diese breit mit getragene Tagung richtet sich an ambulant und stationär tätige Fachleute des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Schulen. Rednerinnen und Redner der am Thema „Kinder psychisch belasteter Eltern“ beteiligten Fachbereiche geben Impulse zum Thema. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gut zu wissen

UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) durch Schweiz ratifiziert
Am 15. April 2014 wurde durch die Schweiz die UNO-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, welche einen Monat später in Kraft trat. Die UNO-BRK ist Ausdruck einer weltweiten Bewegung zugunsten der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Diese wurde bereits von 143 Staaten sowie der EU ratifiziert. Die Konvention wird, in Ergänzung zum bestehenden Schweizer Behindertenrecht, dazu beitragen, die zahlreichen einstellungs- und umweltbedingte Barrieren zu beseitigen, welche die autonome Lebensführung von Menschen mit Behinderung immer noch beeinträchtigen.

Ärgerbox öV kbk und Call Center Handicap SBB
Falls Menschen mit Behinderung oder deren Begleitpersonen Barrieren oder Hindernissen im öffentlichen Verkehr antreffen, können sie diese beispielsweise bei der „Ärgerbox öV“ der kantonalen behindertenkonferenz bern kbk oder beim „SBB Call Center Handicap “ melden

Crossing Cultures TV Spot
Das Afro-Asiatische Institut Graz hat eine Information lanciert, welche anregt, über eigene stereotype Bilder nachzudenken. Das Video findet sich unter folgendem Link. Bitte Video bis ganz zum Schluss schauen.

Programm Periurban: ländliche Gemeinden fördern den sozialen Zusammenhalt
Das Programm Periurban der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM) unterstützt ländliche Gemeinden, die mit innovativen Projekten den sozialen Zusammenhalt und die Partizipation der Bevölkerung stärken. Mit dem Programm Periurban trägt die EKM die Integrationsförderung in Regionen, welche bisher den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und besonders die Integration von Migrantinnen und Migranten kaum oder nicht mit direkter Unterstützung des Bundes förderten. Die EKM schafft damit einen Anreiz zur Entwicklung der Integrationspraxis und die Grundlage für die Verbreitung von guten Beispielen der Integrationsförderung. Kooperationen von mehreren politischen Gemeinden können im Rahmen des Programms 2016 bis 2020 finanzielle Unterstützung für ein mehrjähriges Projekt beantragen. Die Frist für Bewerbungen dauert bis zum 15. März 2015. Zusätzlich bietet die EKM interessierten Gemeinden während der Projektkonzeptionsphase ein professionelles Coaching an.
Kontakt: Ruth Tennenbaum, Tel. 058 465 95 30, ruth.tennenbaum@ekm.admin.ch
Informationen: www.periurban.ch und www.ekm.admin.ch
Download: Einladung zur Projekteingabe und Ausschreibung Periurban 2016 – 2020

Beste Grüsse aus Bern

Ihre socialdesign ag

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