Newsletter 3 2019

Newsletter 3 2019

August 21, 2019

socialdesign Academy-Anlass – EPDG – Socius – Psychotherapie – Langzeitpflege – Sprachförderung – Machbarkeitsstudie und vieles mehr

Liebe Leserinnen und Leser

Sommerloch? Nicht bei uns! Unser Sommer-Newsletter präsentiert sich nämlich mit einer bunten Auswahl an hochspannenden Themen, die uns im Sommer begleitet haben. Gönnen Sie sich einen Kurzfilm zum Thema „Wenn Älterwerden Hilfe braucht“. Lernen Sie, welchen Zweck eine Machbarkeitsstudie hat. Erfahren Sie, wie Menschen mit psychischen Schwierigkeiten künftig besser unterstützt werden sollen und was Sie dafür tun können. Lassen Sie sich zudem von empfehlenswerten Veranstaltungshinweisen inspirieren. Dieses und mehr finden Sie in unserem dritten Newsletter des Jahres.

Und: Haben Sie uns schon auf Twitter besucht? Unter @socialdesign_ch finden Sie laufend Neuigkeiten aus unseren Tätigkeitsfeldern.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen!

News von socialdesign

Einladung zum kostenlosen Weiterbildungsanlass von socialdesign («Academy Anlass»)
Am 31. Oktober 2019 ist es wieder soweit. Wir laden Sie herzlich zum socialdesign Academy-Anlass ein, einer kostenlosen Weiterbildungsveranstaltung in unseren Räumlichkeiten in Bern. In zwei Kurzreferaten haben Sie die Gelegenheit, spannende Einblicke in die aktuellen Themen “Gleichstellung” und “Alter” zu erhalten. Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie hier.

Entwicklungen und Trends

Interview mit Linda Greber (Leiterin Abteilung Langzeitpflege, Gesundheitsdepartement Basel-Stadt)
Linda Greber ist Leiterin der Abteilung Langzeitpflege im Bereich der Gesundheitsversorgung des Gesundheitsdepartementes (BS). Sie kennt die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich, die heutigen und zukünftigen Herausforderungen der Institutionen und Lösungsansätze, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Möchten Sie mehr dazu erfahren? Dann empfehlen wir einen Klick aufs Interview.

Tiktok und Digitalisierung – Rasante Entwicklung durch soziale Medien
Haben Sie schon von Tiktok gehört? Das kommt Ihnen Chinesisch vor? Ist es auch! Tiktok ist eine chinesische Video-Sharing-App mit 500 Millionen aktiven Nutzenden. Einfach und schnell können Laien kurze Musik-Videos oder Musik-Duette herstellen. Innert kurzer Zeit wurden durch Tiktok die Mechanismen der Musikindustrie neu definiert, wie Sie unter diesem Link lesen können. Warum wir darüber berichten? Weil wir finden, dass Tiktok ein Beispiel dafür ist, wie durch Digitalisierung und soziale Medien rasante Entwicklungen entstehen können, die eine Branche unverhofft auf den Kopf stellen können.

Publikationen

Formative Evaluation der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier
Seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) am 15. April 2017 sind in allen Versorgungsregionen die Umsetzungsaktivitäten lanciert worden. Bis zur Einführung des elektronischen Patientendossiers in allen Spitälern der Schweiz per 15. April 2020 gilt es jedoch noch verschiedene Hürden zu meistern. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) begleitet socialdesign die Umsetzung des Gesetzes im Rahmen der formativen Evaluation. Der Arbeitsbericht zur zweiten Phase ist nun publiziert. Er umfasst unter anderem Ergebnisse zum allgemeinen Stand der Umsetzung, Kohärenz der Umsetzung mit den Zielsetzungen des EPDG, Finanzierung der Stamm-/Gemeinschaften und zeigt verschiedene Herausforderungen auf.

(Visueller) Rückblick über die Tagung des Programms «Socius» am 20. Juni 2019 in Baden
Die Age-Stiftung lancierte 2014 das Programm «Socius – wenn Älterwerden Hilfe braucht». Ein neuer fünf-minütiger Kurzfilm erklärt, warum das Projekt damals ins Leben gerufen wurde. An der Tagung vom 20. Juni 2019 in Baden berichteten Expertinnen und Experten in verschiedenen Referaten über die bisherigen Erfahrungen und Perspektiven des Programms. Zudem empfehlen wir Ihnen den ausführlichen Schlussbericht zur Begleituntersuchung des Programms Socius.

Veranstaltungen

SEVAL-Kongress 2019 an der HSLU in Luzern am 13. September 2019 
Die Schweizerische Evaluationsgesellschaft (SEVAL) führt am 13. September 2019 in Luzern ihren Jahreskongress durch. Unter dem Motto „Zusammen die Zukunft gestalten“ wird über die Professionalisierung in der Evaluation und die Rolle der SEVAL gesprochen und zum Austausch eingeladen. Die Veranstaltung ist auch für Nicht-Mitglieder zugänglich. Interessierte können sich hier informieren und anmelden.

Fachtagung „Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit Behinderung“ am 3. Dezember 2019 in Bern
Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB), das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und das Generalsekretariat der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren (SODK) laden am 3. Dezember 2019 in Bern zur Fachtagung. Die kostenlose Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema „Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit Behinderung». Mehr Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Jahrestagung «fide» am 4. Dezember 2019 in Bern
„Fide“ – Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – steht für ein Programm zur Förderung der sprachlichen Integration. Zum 10-jährigen Jubiläum des „Rahmencurriculums für die sprachliche Förderung von Migrantinnen und Migranten“, welches das Fundament für fide bildete, wird am 4. Dezember 2019 in Bern eine Jahrestagung durchgeführt. Die dreisprachig geführte Tagung richtet sich unter anderem an Institutionen, welche Ausbildungsmodule von fide anbieten oder Personen, welche als Integrationsdelegierte von kantonalen Integrationsstellen agieren. Genaueres zur Veranstaltung finden Sie hier.

Tagung zur Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung am 15. Oktober 2019 in Bern
Das Bundesamt für Gesundheit BAG setzt sich dafür ein, dass alle in der Schweiz lebenden Menschen die gleichen Chancen bezüglich der Gesundheitsversorgung haben. Im Rahmen einer Tagung am 15. Oktober 2019 in Bern soll der Frage nachgegangen werden, wie die Forschung zur Erhöhung der Chancengleichheit beitragen kann. Organisiert wird die Tagung vom BAG, dem Nationalen Forschungsprogramm Gesundheitsversorgung (NFP 74) und der Swiss School of Public Health (SSPH+). Adressiert sind Einzelpersonen und Institutionen aus der Forschung, Praxis und Politik, welche Interesse an dieser Thematik haben. Das Programm können Sie hier einsehen, interessierte können sich bis zum 30. September 2019 anmelden.

Gut zu wissen

Eine Machbarkeitsstudie ebnet den Weg für den Zusammenschluss zweier Sozialregionen
Die Zusammenführung zweier sich ähnelnden Organisationen soll gut überlegt sein und fundiert geprüft werden – etwa durch eine Machbarkeitsstudie. Genau dies ist im Kanton Solothurn geschehen: Da sich die Sozialregionen Wasseramt Ost und Süd strukturell und organisatorisch sehr ähnlich sind, wurde aufgrund personeller Veränderungen auf Leitungsebene eine Zusammenführung der beiden Sozialdienste mit Unterstützung von socialdesign geprüft. Die betroffenen Gemeindeversammlungen haben der Zusammenführung unlängst zugestimmt. Welche Überlegungen eine Zusammenführung erfordern und welche Argumente berücksichtigt werden müssen, erfahren Sie im erschienenen Zeitungsartikel.

Menschen mit psychischen Problemen sollen einfacher und schneller eine Psychotherapie erhalten
Im März 2019 haben die Psychologieverbände FSP, ASP und SBAP dem Bundesrat eine von fast 100‘000 Menschen unterschriebene Petition „Hürden abbauen – Behandlung psychischer Krankheiten sicherstellen“ übergeben. Diese fordert die Ablösung des aktuellen Delegationsmodells zum Anordnungsmodell. Mit dem neuen Modell soll im Kern die psychotherapeutische Versorgung für Betroffene einfacher und schneller erfolgen können. Im Juni 2019 eröffnete der Bundesrat eine Vernehmlassung über die Einführung des Anordnungsmodells, welche noch bis im Oktober 2019 dauert. Warum und wie der Bundesrat die psychotherapeutische Versorgung verbessern möchte, lesen Sie hier.

Wie gesund sind die Menschen in Ihrem Kanton? 
Wollten Sie schon immer wissen, wie es um den Gesundheitszustand Ihrer Nachbarinnen und Nachbarn steht? Oder um die Gesundheit Ihres Herkunfts- oder Wohnkantons? Dann könnten Sie spannende Informationen in einem der kantonalen Gesundheitsreports finden, welche das Gesundheitsobservatorium (OBSAN) bislang publiziert hat. Vielleicht ist der Vergleich ein Ansporn, Ihrer Gesundheit noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Psychische Gesundheit betrifft uns alle – was können Sie dafür tun?
Jede zweite Person wird im Verlaufe des Lebens selbst einmal psychisch erkranken. Umso wichtiger ist es, ein Instrumentarium zu haben, wie in schwierigen Situationen umzugehen ist oder wie die psychische Gesundheit gefördert werden kann. Im Kampagnen Film von psygesundheit.ch erfahren Sie, was andere für ihre psychische Gesundheit tun. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Trick abkupfern.

Beste Grüsse aus Bern

Ihre socialdesign ag