Interview mit Katja Schnyder-Walser und Priska Widmer

Katja Schnyder-Walser und Priska Widmer arbeiten als Senior-Projektleiterin, respektive Projektleiterin bei socialdesign. Priska Widmer stammt aus der Romandie und unterstützt socialdesign insbesondere in den Aufträgen aus der Westschweiz.

Wie lässt sich die „Gemütsverfassung“ von socialdesign zu Beginn des neuen Jahres beschreiben?
Katja Schnyder-Walser: Wir blicken zufrieden zurück auf das vergangene Jahr, auf viele erfolgreich durchgeführte Projekte. Diese sind teilweise abgeschlossen, teilweise laufen diese im neuen Jahr weiter. Besonders freuen wir uns auch auf die neuen Projekte, die in diesem Januar oder im Februar starten werden. Darunter sind auch einige mehrjährige Aufträge oder Folgeprojekte aus dem Jahr 2015. Zudem feiert socialdesign in diesem Jahr das 10-jährige Bestehen. In diesem Jubiläumsjahr sind zusammen mit Kund/innen verschiedene spezielle Anlässe und Aktivitäten geplant.
Priska Widmer: Wir haben ein ereignisreiches Jahr hinter uns mit vielen Hochs und Erfolgen, aber auch einigen Herausforderungen. Nach einem Jahr in den neuen Büroräumlichkeiten an der Thunstrasse 7 in Bern, fühlen wir uns sehr wohl und sind definitiv angekommen.

Welches waren im Jahr 2015 die grossen Themen und welche Art von Mandaten hat socialdesign im Jahr 2015 bearbeitet?
Katja Schnyder-Walser: Im Jahr 2015 bearbeiteten wir wiederum Projekte in sehr verschiedenen Themenbereichen. Gesamthaft verzeichnete socialdesign im Laufe des Jahres 2015 197 Aufträge. Dabei war der zeitliche Aufwand sehr unterschiedlich und variierte von einigen wenigen bis mehreren hundert Stunden. Insgesamt bearbeiteten wir 77 Projekte im Bereich Beratung, 25 Aufträge im Bereich Schulung und Lehre, 29 Forschungs- und Evaluationsmandate, 29 Coachings, 20 Mandate im Bereich Instrumentenentwicklung sowie 7 Leitungsmandate, 6 Dienstleistungs-Aufträge welche von unserem Backoffice erbracht wurden und 4 Sozialrevisions-Aufträge. Generell kann man sagen, dass wir im vergangenen Jahr eine noch grössere Bandreite von Themen bearbeiteten als in früheren Jahren. Zusätzlich ist tendenziell eine grössere Spezialisierung unter den Mitarbeitenden zu beobachten. Ich persönlich bearbeitete hauptsächlich Projekte im Bereich Qualitätsmanagement und der Strategieentwicklung.
Priska Widmer: In der Westschweiz können wir bei den Kund/innen geografisch eine grössere Reichweite verzeichnen. Erstmals bearbeiteten wir Aufträge im Kanton Genf wie auch im Jura. Neu in diesem Jahr war auch, dass das Backoffice von socialdesign mit ihren Serviceleistungen, wie externe Sekretariatsunterstützung oder Organisation von Tagungen etc. eigene Produkte anbieten und erbringen konnte.

Welches waren die Erfolge des Jahres 2015, worüber habt ihr euch persönlich besonders gefreut?
Katja Schnyder-Walser: Als Erfolge gelten für uns natürlich die zahlreichen Aufträge, die wir im vergangenen Jahr erfolgreich abschliessen konnten, oder die teilweise in diesem Jahr noch weiter laufen. Persönlich habe ich mich sehr gefreut, nach meinem 6 monatigen Mutterschafts-urlaub wieder einzusteigen und neue Projekte, aber auch solche, die ich vor meinem Urlaub betreut hatte, wieder zu übernehmen. Für mich war es schön, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gut klappt. Ich habe mich auch auf das Team von socialdesign gefreut. Gut getan hat auch zu erfahren, dass sich die Kund/innen über meinen Wiedereinstieg erfreut gezeigt haben. Von fachlicher Seite fand ich mich sehr schnell wieder im Arbeitsalltag zurecht. In diesem Jahr konnte ich zudem bei socialdesign gemeinsam mit zwei anderen Mitarbeiterinnen das 5-Jahres-Jubiläum feiern.
Priska Widmer: Für mich war das Jahr 2015 das erste vollständige Jahr, welches ich bei socialdesign tätig war. In dieser Zeit konnte ich nun bei allen Arten von Mandaten von Anfang bis zum Ende dabei sein und immer mehr Verantwortung übernehmen. Auch habe ich damit begonnen eigene Projekte zu leiten.

Welches waren die grossen Herausforderungen im Jahr 2015?
Katja Schnyder-Walser: Wie bereits erwähnt, war das Jahr 2015 in vielerlei Hinsicht ein sehr intensives Jahr. Dazu gehörte auch, dass die Kund/innen im vergangenen Jahr gemäss unserer Wahrnehmung in der Auftragserteilung eher vorsichtiger geworden sind und sich die Auftragserteilung sehr gut überlegten, weil sie teilweise noch nicht wussten, welche Ressourcen ihnen zur Verfügung standen. Dies widerspiegelte die Anfang Jahr bestehende wirtschaftliche Situation. Auch beobachteten wir, dass Anfragen häufiger sehr kurzfristig eingingen und Aufträge eher in verschiedenen Etappen zugeteilt wurden. Ab Herbst konnten wir feststellen, dass sich die Situation entspannte und die Kund/innen wieder zuversichtlicher wurden, was einen positiven Einfluss auf unsere Auftragslage hatte.
Priska Widmer: Die Vorteile unserer neuen Büroräumlichkeiten liegen darin, dass mehr Platz vorhanden ist. Wir haben nun viel mehr Raum für Sitzungen sowie einen Empfangs- und separaten Erfrischungsraum für unsere Kund/innen. Von diesen haben wir denn auch die Rückmeldung erhalten, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlen. Aus organisatorischer Sicht konnten wir jedoch auch feststellen, dass neue Räume auch Herausforderungen mit sich bringen und einen gewissen Einfluss auf ein Team nehmen. Arbeiteten wir vorher in einer Art Grossraumbüros, verfügen wir heute über 2-er Büros. Hierdurch hat der spontane Austausch abgenommen. Die Folge davon war, dass wir die entsprechenden Austauschmöglichkeiten in den bestehenden Gefässen wie Teamsitzungen, Rapporte etc. neu installierten und integrierten.

Was nimmt sich socialdesign und ihr persönlich für das Jahr 2016 vor?
Katja Schnyder-Walser: Persönlich nehme ich mir vor, weiterhin zur vollsten Zufriedenheit der Kund/innen zu arbeiten und mich für ihre Projekte und Anliegen einzusetzen. Ich freue mich auf die unterschiedlichsten Aufträge, die im neuen Jahr auf uns zukommen werden. Besonders schätze ich es auch einen Beitrag und Unterstützung bei Situationen zu leisten, die von den Kund/innen selber als eher schwierig wahrgenommen werden und ihnen in diesem Zusammenhang Lösungsmöglichkeiten aufzeigen zu können. Ein weiteres Anliegen ist für mich, dass es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin so gut klappt.
Priska Widmer: In der Westschweiz nehmen wir uns vor, in weiteren Regionen tätig zu werden und vermehrt die gesamte Palette unserer Dienstleistung anbieten zu können. Persönlich freue ich mich darüber, dass ich immer stärker auch in Deutschschweizer und in gesamtschweizerischen Projekten mitarbeiten kann. Selbstverständlich freuen wir uns auch sehr auf unser Jubiläumsjahr und die damit verbundenen Anlässe und Aktivitäten.

Wir danken Katja Schnyder-Walser und Priska Widmer für das spannende Gespräch.